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Aktuelle Meldungen aus der Reisemedizin
Stand: 19.03.2019
 
 
Auszug aus den aktuellen Meldungen
Gelbfieber: Im Februar ist in der Stadt Villa Tunari im Departamento Cochabamba (Z) ein 17-Jähriger erkrankt. Insgesamt wurden in den letzten 5 Jahren 6 Fälle bestätigt, die meisten davon im Departamento La Paz (W). Die Infektion kommt in weiten Teilen des Landes vor. Eine Impfung ist bei Reisen in das gesamte Tiefland östlich der Anden mit den Departements Pando, Beni, Santa Cruz sowie den tiefer gelegenen bzw. subtropischen Teilen von La Paz (ohne Hauptstadt), Cochabamba, Chuquisaca (ohne die Stadt Sucre) und Tarija empfohlen.
zuletzt aktualisiert: 07.03.2019
Dengue: Im gesamten Land besteht ein hohes Risiko für Dengue. Seit Anfang des Jahres wurden 76.747 Infektionen und 44 Todesfälle bestätigt. Im vergangenen Jahr wurden ca. 265.940 Verdachtsfälle und 155 Todesfälle gemeldet. Am stärksten betroffen waren die Bundesstaaten Minas Gerais, Goias und Sao Paulo. 2017 wurden ca. 251.710 Erkrankungen und 88 Todesfälle gemeldet. 2016 wurden ca. 1.496.300 Infektionen und 630 Todesfälle registriert. Am stärksten betroffen waren die Bundesstaaten Minas Gerais und Sao Paulo. Schutz vor überwiegend tagaktiven Stechmücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 19.03.2019
Gelbfieber: Die Hauptübertragungszeit ist während der Sommermonate Dezember bis März. In der aktuellen Saison wurden bisher 50 Erkrankungen bestätigt, 12 Menschen sind verstorben. 4 Infektionen stammen aus dem Bundesstaat Parana, alle anderen aus dem Süden des Bundesstaates São Paulo. Zwischen Dezember 2016 und August 2017 wurde der größte Gelbfieberausbruch der letzten 30 Jahre verzeichnet. Nach einem kurzfristigen Rückgang der Erkrankungen wurden zwischen Dezember 2017 und April 2018 wieder vermehrt Infektionen gemeldet. Am stärksten betroffen war der Südosten des Landes. Derzeit wird noch für alle Reisenden eine Impfung empfohlen.
zuletzt aktualisiert: 07.03.2019
Einreiseimpfvorschrift: Nach Angaben der International Airlines Travel Association (IATA) wird bei Einreise aus Brasilien von allen Reisenden eine Impfung gegen Gelbfieber verlangt.
zuletzt aktualisiert: 07.03.2019
Dengue: Das Gesundheitsministerium hat vor einer Zunahme der Infektionen während der aktuellen Regenzeit gewarnt. Seit Beginn des Jahres wurden landesweit bereits mindestens 16.690 Infektionen und mehr als 176 Todesfälle gemeldet. Schutz vor tagaktiven Überträgermücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 08.02.2019
Tollwut: Seit Auftreten der ersten Fälle im November 2008 sind auf der Insel Bali schätzungsweise 170 Menschen an der Infektion gestorben. Auf der Insel gibt es weiterhin einen Mangel an Immunglobulinen. Auch aus anderen Regionen Indonesiens werden Fälle berichtet. Seit Beginn dieses Jahres wurden 6 Todesfälle auf der Insel Sumbawa und jeweils 3 auf Sulawesi und Sumatra registriert. Aufgrund der aktuellen Situation sollte eine vorsorgliche Impfung erwogen werden.
zuletzt aktualisiert: 19.02.2019
Dengue: Seit Oktober letzten Jahres wurden im County Mombasa (S) 584 Verdachtsfälle gemeldet, 283 Infektionen wurden bestätigt. Das Virus wurde Ende der 1970er Jahre erstmals in Ostafrika nachgewiesen. Seitdem kam es immer wieder zu kleineren Ausbrüchen. Schutz vor den überwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 12.03.2019
Ebola hämorrhagisches Fieber (EHF): Mit 960 Fällen in den nordöstlichen Provinzen North Kivu und Ituri hat sich der Ausbruch zum bisher größten im Land und zum zweitgrößten weltweit entwickelt. Seit Juli sind im Norden der Provinz North Kivu (NO) 888 Menschen an einem hämorrhagischen Fieber erkrankt und 560 von ihnen verstorben. In der benachbarten Provinz Ituri (NO) wurden 72 Erkrankungen mit 43 Todesfällen verzeichnet. Die betroffenen Regionen liegen in einem Konfliktgebiet, was die Hilfsmaßnahmen erschwert.
zuletzt aktualisiert: 19.03.2019
Masern: Seit Anfang Oktober letzten Jahres wurden landesweit ca. 87.000 Fälle gemeldet. 1.141 Menschen sind verstorben. Am stärksten betroffen ist die Hauptstadt Antananarivo mit ihrer Umgebung. Vor einer Reise sollte immer auch der Standardimpfschutz überprüft und ggf. aufgefrischt werden.
zuletzt aktualisiert: 12.03.2019
Dengue: Zwischen Mitte September 2018 und Ende Januar dieses Jahres sind die wöchentlichen Fallzahlen deutlich angestiegen und liegen derzeit auf gleichbleibend hohem Niveau. Seit Anfang des Jahres wurden bereits ca. 30.870 Erkrankungen und 50 Todesfälle gemeldet. Mehr als die Hälfte aller Fälle stammt weiterhin aus Selangor. Im vergangenen Jahr wurden mindestens 80.615 Erkrankungen und 147 Todesfälle registriert. Die mückenübertragene Erkrankung ist wie in ganz SO-Asien auch in Malaysia verbreitet, vor allem auf der Halbinsel. Da es hier keine terminierten Regenzeiten gibt, ist ständig mit einem Übertragungsrisiko zu rechnen, das nach stärkeren Regenperioden regional ansteigt. Schutz vor den vorwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 15.03.2019
Dengue: Seit Anfang des Jahres wurden etwa 11.580 Fälle gemeldet. Im vergangenen Jahr sind ca. 57.040 Menschen erkrankt. Es gab 6 Todesfälle. 2017 wurden 64.712 Verdachtsfälle gemeldet, 2.014 Infektionen wurden bestätigt. 2 Menschen sind verstorben. 2016 haben sich die Fallzahlen im Vergleich zum Vorjahr etwa verdoppelt. Es wurden 88.320 Verdachtsfälle verzeichnet, 16 Menschen sind verstorben. Schutz vor den überwiegend tagaktiven Mücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 12.03.2019
Gelbfieber: Im September 2017 sind im Bundesstaat Kwara (W) 2 Mädchen erkrankt. Die Behörden haben Bekämpfungsmaßnahmen eingeleitet, eine Impfkampagne hat begonnen. Bis Anfang Februar 2019 wurden landesweit 4.100 Verdachtsfälle und 77 Todesfälle gemeldet. Bestätigte Fälle gab es in den 14 Bundesstaaten Kwara, Kogi, Kano, Zamfara, Kebbi, Nasarawa, Niger, Katsina, Edo, Ekiti, Rivers, Anambra, Benue und im Hauptstadtterritorium. Eine Impfung ist für alle Reisenden empfohlen.
zuletzt aktualisiert: 05.03.2019
Lassa-Fieber: Seit Anfang dieses Jahres wurden bereits 1.752 Verdachtsfälle gemeldet, 472 davon wurden bestätigt. 110 Menschen sind verstorben. Die Fallzahlen sind bereits höher als im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres. Es sind insgesamt 21 Bundesstaaten betroffen. Die Mehrzahl der Erkrankungen stammt aus den benachbarten Bundesstaaten Edo und Ondo. Im vergangenen Jahr wurden ca. 3.500 Verdachtsfälle und 171 Todesfälle verzeichnet. Es war der größte bisher registrierte Ausbruch in Nigeria. Lassa kommt in Nigeria regelmäßig vor und verbreitet sich v.a. über Nager. Für Reisende besteht nur ein geringes Infektionsrisiko.
zuletzt aktualisiert: 19.03.2019
Masern: Seit Jahresbeginn wurden rund 6.000 Erkrankungen registriert, 15 Menschen sind verstorben. Es sind etwa doppelt so viele Fälle wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Impfschutz beachten.
zuletzt aktualisiert: 19.03.2019
Coronavirus: Seit Ende Januar wurden 13 Infektionen mit MERS-CoV gemeldet. Es gab 4 Todesfälle. Die Fälle wurden in verschiedenen Provinzen registriert. Seit dem ersten Nachweis im Oktober 2013 wurden insgesamt 21 Infektionen gemeldet. Reisende sollten den Kontakt zu Dromedaren meiden.
zuletzt aktualisiert: 05.03.2019
Dengue: Seit Anfang des Jahres wurden ca. 40.600 Infektionen gemeldet, das sind etwa 68% mehr als im gleichen Zeitraum 2018. Mindestens 110 Menschen sind verstorben. Bereits im letzten Jahr wurde in weiten Teilen des Landes ein Anstieg der Fallzahlen beobachtet. 2018 wurden landesweit ca. 199.270 Infektionen und 366 Todesfälle verzeichnet. Schutz vor tagaktiven Überträgermücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 19.03.2019
Masern: Seit Anfang des Jahres wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörden im Großraum Manila mehr als 4.260 Infektionen und 85 Todesfälle gemeldet. Auch in den anderen Landesteilen steigen die Fallzahlen an. Landesweit wurden in diesem Jahr ca. 21.400 Erkrankungen und 315 Todesfälle registriert. 2018 sind landesweit ca. 21.810 Menschen erkrankt, etwa fünfmal so viele wie im Vorjahr. Impfkampagnen wurden gestartet. Impfschutz beachten.
zuletzt aktualisiert: 19.03.2019
Dengue: Seit Jahresbeginn wurden 1.698 Fälle verzeichnet. Seit Anfang 2018 wurden insgesamt 8.572 Infektionen und 6 Todesfälle gemeldet. Besonders betroffen sind die West- und die Südküste der Insel. Schutz vor den tagaktiven Überträgermücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 15.03.2019
Coronavirus: 2012 ist ein neuartiges Coronavirus (MERS-CoV, kurz für Middle East Respiratory Syndrome Corona Virus) aufgetreten. Als Tierreservoir und somit als Ansteckungsquelle für den Menschen wurden Dromedare bestätigt. Landesweit kam es bis zum 18. März zu 2.005 laborbestätigten Infektionen mit 774 Todesfällen. Seit Anfang des Jahres wurden 105 Fälle gemeldet, die meisten davon in der Stadt Wadi Al Dawasir (Region Riad) und in der Hauptstadt Riad. WHO-Experten sehen zum momentanen Zeitpunkt keinen Grund, von Reisen in die betroffenen Gebiete abzuraten. Eine Infektion zeigt sich meist in Form einer Lungenentzündung. Häufige Symptome sind Fieber, Husten und Schwierigkeiten beim Atmen. Reisende, die während oder nach einem Aufenthalt in den betroffenen Gebieten diese Symptome entwickeln, sollten umgehend einen Arzt aufsuchen.
zuletzt aktualisiert: 19.03.2019
Dengue: Das Virus ist im Stadtstaat verbreitet. Da es dort keine terminierten Regenzeiten gibt, ist ganzjährig mit einem Übertragungsrisiko zu rechnen, das nach stärkeren Regenperioden ansteigt. In diesem Jahr liegen die Fallzahlen über denen der beiden Vorjahre. Bisher sind 1.917 Menschen erkrankt. Es gab 2 Todesfälle. Im vergangenen Jahr wurden 3.285 Infektionen verzeichnet. 2017 wurden 2.641 Fälle registriert. Das waren die niedrigsten Fallzahlen seit 2001. Schutz vor den vorwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 15.03.2019
Chikungunya: Seit Juni 2018 gibt es einen Ausbruch im Süden des Landes. Im vergangenen Jahr wurden 3.656 Infektionen bestätigt. Seit Anfang dieses Jahres sind bereits 2.551 Menschen erkrankt. Besonders betroffen sind die Provinzen Pattani, Satun, Narathiwat, Songkhla und Trang. Auch die Ferieninsel Phuket ist betroffen. Schutz vor überwiegend tagaktiven Stechmücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 19.03.2019
Dengue: Seit Anfang des Jahres wurden ca. 9.910 Infektionen und 9 Todesfälle gemeldet. Im vergangenen Jahr wurden ca. 136.000 Infektionen und 126 Todesfälle gemeldet. Besonders betroffen waren die Region um Bangkok und der Süden des Landes. Ein Infektionsrisiko besteht ganzjährig, die Hauptübertragungszeit sind die Monate Juli und August. Schutz vor den überwiegend tagaktiven Stechmücken beachten!
zuletzt aktualisiert: 19.03.2019
Dengue: In Ho Chi Minh City wurden in diesem Jahr mehr als 6.730 Infektionen und ein Todesfall registriert. Dort waren bereits im September letzten Jahres die Fallzahlen gestiegen. Besonders betroffen waren Gebiete mit zahlreichen Baustellen, in denen Pfützen ideale Brutstätten für die Überträgermücken bieten. In der Provinz Khánh Hòa (SO) wurden seit Ende letzten Jahres 3.275 Fälle verzeichnet. Landesweit wurden seit Januar etwa 35.070 Erkrankungen und 2 Todesfälle registriert. 2018 wurden landesweit ca. 77.355 Erkrankungen gemeldet. 11 Menschen sind verstorben. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind die Fallzahlen gesunken. Landesweit wurden 2017 ca. 184.740 Erkrankungen und mindestens 32 Todesfälle gemeldet. Schutz vor den überwiegend tagaktiven Stechmücken beachten!
zuletzt aktualisiert: 15.03.2019