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Aktuelle Meldungen aus der Reisemedizin
Stand: 25.06.2019
 
 
Auszug aus den aktuellen Meldungen
Influenza: In mehreren Bundesstaaten, u.a. South Australia, New South Wales und Queensland werden für die Jahreszeit ungewöhnlich viele Grippe-Fälle gemeldet. Auf Tasmanien wurden bereits mehr Infektionen registriert als im gesamten Vorjahr. Bis Mitte Juni wurden landesweit etwa 86.690 Infektionen bestätigt, 2018 waren es zu dieser Zeit ca. 14.100. 119 Menschen sind verstorben. In der Regel beginnt die Grippesaison auf der Südhalbkugel im Juni. Risikoreisende sollten Impfschutz beachten.
zuletzt aktualisiert: 17.06.2019
Dengue: Im gesamten Land besteht ein hohes Risiko für Dengue. Seit Anfang des Jahres wurden 596.380 Infektionen und 366 Todesfälle bestätigt. Im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres wurden ca. 173.630 Verdachtsfälle und 139 Todesfälle gemeldet. Am stärksten betroffen waren die Bundesstaaten Minas Gerais, Goias und Sao Paulo. Schutz vor überwiegend tagaktiven Stechmücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 25.06.2019
Dengue: Seit Anfang des Jahres wurden ca. 1.200 Verdachtsfälle gemeldet, 170 Infektionen wurden bestätigt. 2 Menschen sind verstorben. Besonders betroffen ist der Distrikt Abidjan. Mückenschutz beachten.
zuletzt aktualisiert: 25.06.2019
Dengue: Seit Anfang des Jahres wurden bereits ca. 4.640 Erkrankungen und 12 Todesfälle verzeichnet. Im vergangenen Jahr wurden ca. 6.050 Verdachtsfälle gemeldet, 1.802 Infektionen wurden bestätigt. 18 Menschen sind verstorben. Es zirkulieren alle 4 Serotypen. Schutz vor überwiegend tagaktiven Stechmücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 25.06.2019
Dengue: Seit Anfang des Jahres wurden ca. 12.880 Verdachtsfälle und 36 Todesfälle registriert. 2018 sind ca. 7.940 Menschen erkrankt, es gab 3 Todesfälle. 2017 wurden ca. 5.090 Infektionen verzeichnet, 2016 waren es ca. 22.960. Schutz vor überwiegend tagaktiven Stechmücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 25.06.2019
Dengue: Landesweit wurden bis Mai 5.504 Erkrankungen und 5 Todesfälle verzeichnet. Die meisten Infektionen wurden in den Bundesstaaten Karnataka, Tamil Nadu und Maharashtra gemeldet. Im vergangenen Jahr wurden 101.192 Fälle registriert. 172 Menschen sind verstorben. 2017 wurden offiziell landesweit ca. 188.400 Fälle gemeldet, 325 Menschen sind verstorben. Die meisten Fälle wurden in den Bundesstaaten Kerala, Tamil Nadu und Karnataka verzeichnet. Schutz vor tagaktiven Überträgermücken (Aedes-Arten) beachten.
zuletzt aktualisiert: 14.06.2019
Malaria: In diesem Jahr wurden bis Ende April 50.532 Erkrankungen und 11 Todesfälle gemeldet. Bis Ende vergangenen Jahres wurden 399.134 Infektionen gemeldet. 85 Menschen sind verstorben. 2017 wurden landesweit 842.095 Erkrankungen und 104 Todesfälle registriert. Die höchsten Fallzahlen werden in den Bundesstaaten Chhattisgarh, Jharkhand und Orissa registriert. Für Reisende ist Indien - nach den Hochrisikoregionen in Afrika - das Land mit dem höchsten Infektionsrisiko, besonders in der Monsunzeit. Sehr guter Mückenschutz ist daher immer zu beachten, die Mitnahme einer Notfallmedikation in der Regel sinnvoll und je nach Ausbruchslage auch eine Chemoprophylaxe zu diskutieren.
zuletzt aktualisiert: 11.06.2019
Masern: Seit Jahresbeginn wurden landesweit mindestens 566 Erkrankungen gemeldet. Es ist die höchste Zahl im Vergleichszeitraum seit 10 Jahren. Besonders betroffen sind die Präfekturen Osaka, Tokyo, Kanagawa und Aichi. Es sind überwiegend Personen im Alter zwischen 15 und 39 Jahren betroffen. Impfschutz beachten.
zuletzt aktualisiert: 07.06.2019
Dengue: Die Erkrankung kommt landesweit vor. Seit Januar wurden 4.216 Infektionen und 14 Todesfälle gemeldet. Im vergangenen Jahr wurden ca. 6.200 Fälle registriert, 14 Menschen sind verstorben. Auch die Hauptstadt Vientiane ist betroffen. Die meisten Fälle wurden in den Provinzen Attapeu (S), Champassak (S) und Savannakhet (Z) verzeichnet. Schutz vor den überwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 11.06.2019
Schlafkrankheit: Im Juni ist ein 36-jähriger Mann nach einem Angelausflug in das Nkhotakota Wildlife Reserve erkrankt. Er wurde zur Behandlung nach Johannesburg (Südafrika) gebracht. Im Dezember letzten Jahres wurde in einer Klinik in Johannesburg die Infektion bei einem britischen Volunteer bestätigt. Der 24-Jährige hatte in einem Naturschutzprojekt im Vwaza Marsh Wildlife Reserve im Norden Malawis gearbeitet. Mitte November 2018 wurde die Erkrankung bei einer 66 Jahre alten Niederländerin diagnostiziert. Sie hatte sich zuvor während einer Reise in verschiedenen Nationalparks im Norden Malawis aufgehalten. Bei Reisen in ostafrikanische Länder besteht ein geringes Risiko für die Schlafkrankheit. Schutz vor Tsetse-Fliegen (Überträger, tagaktiv) beachten. Bei Verdacht (Reaktion an der Stichstelle, unklares Fieber) sofort Arzt aufsuchen.
zuletzt aktualisiert: 25.06.2019
Rift Valley-Fieber: Seit November letzten Jahres wurden 137 Infektionen beim Menschen bestätigt. Die meisten Fälle stammen aus dem Zentrum und aus dem Nordwesten der Insel. In den betroffenen Gebieten sind auch zahlreiche Haustiere verendet. Das verursachende Virus wird durch Kontakt mit infizierten tierischen Produkten oder Ausscheidungen, mit infektiösem Tierblut sowie durch Mückenstiche übertragen. Reisende sollten sich vor tag- und nachtaktiven Mücken schützen und direkten Kontakt mit Schlachtvieh bzw. dessen rohen Produkten meiden.
zuletzt aktualisiert: 04.06.2019
Poliomyelitis: Anfang Juni wurde eine Infektion mit dem Vakzine-abgeleiteten Poliovirus Typ 2 (cVDPV2) gemeldet. Im vergangenen Jahr wurden 10 derartige Fälle verzeichnet, ein Mensch ist verstorben. Genetische Analysen haben gezeigt, dass ein Zusammenhang mit den Infektionen in Nigeria besteht. Impfschutz beachten. Entsprechend den Vorgaben der WHO müssen alle Reisenden (Einheimische und Touristen), die sich länger als 4 Wochen im Land aufgehalten haben, bei der Ausreise eine Impfung gegen Polio vorweisen. Die Impfung muss zwischen 4 Wochen und einem Jahr vor der Abreise erfolgen und in einem international gültigen Impfausweis dokumentiert sein.
zuletzt aktualisiert: 11.06.2019
Dengue: Seit Jahresbeginn wurden 16.000 Erkrankungen und 9 Todesfälle verzeichnet. Seit Anfang 2018 wurden über 22.000 lokale Infektionen und 15 Todesfälle bestätigt. Besonders betroffen sind die West- und die Südküste der Insel. Schutz vor den tagaktiven Überträgermücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 25.06.2019
Dengue: Das Virus ist im Stadtstaat verbreitet. Da es dort keine terminierten Regenzeiten gibt, ist ganzjährig mit einem Übertragungsrisiko zu rechnen, das nach stärkeren Regenperioden ansteigt. In diesem Jahr liegen die Fallzahlen über denen der beiden Vorjahre. Bisher sind 5.620 Menschen erkrankt. Es gab 3 Todesfälle. Im vergangenen Jahr wurden 3.233 Infektionen verzeichnet. 2017 wurden 2.641 Fälle registriert. Das waren die niedrigsten Fallzahlen seit 2001. Schutz vor den vorwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 25.06.2019
Chikungunya: Presseberichten zufolge sind 4 isländische Touristen nach ihrer Rückkehr erkrankt. Die Familie hatte sich im Mai in der Provinz Alicante an der Costa Blanca aufgehalten. Es sind die ersten lokalen Infektionen in Spanien. Die Überträgermücke kommt an der gesamten Ostküste Spaniens vor. Mückenschutz beachten.
zuletzt aktualisiert: 25.06.2019
Japanische Enzephalitis: Die Hauptübertragungszeit liegt zwischen den Monaten Juni und August. In diesem Jahr wurden bereits 12 Infektionen gemeldet. Mückenschutz beachten und ggf. Impfung erwägen.
zuletzt aktualisiert: 14.06.2019
Dengue: Seit Jahresbeginn wurden 4.227 Infektionen bestätigt, besonders betroffen sind die Küstenregionen Daressalam, Tanga und Pwani. 4 Menschen sind verstorben. Infolge starker Regenfälle Anfang Mai kann ein Anstieg der Fallzahlen in der Region nicht ausgeschlossen werden. Der Erreger kommt in Tansania regelmäßig vor. Schutz vor den vorwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten.
zuletzt aktualisiert: 25.06.2019
USA
Masern: Seit Oktober 2018 wurden in den benachbarten Bundesstaaten New York und New Jersey mehrere Ausbrüche gemeldet. In diesem Jahr sind in 28 Bundesstaaten bisher 1.077 Menschen erkrankt. Es ist der größte Ausbruch seit dem Jahr 1992. Lokale Cluster kommen immer wieder vor, Reisende sollten ihren Impfschutz vor der Abreise überprüfen.
zuletzt aktualisiert: 25.06.2019
Poliomyelitis: Im Mai wurden in Bambari (Präfektur Ouaka) 2 Infektionen mit Impfstoff-abgeleitetem Poliovirus Typ 2 (cVDPV2) registriert. Der Indexfall hat eine akute schlaffe Lähmung entwickelt, eine infizierte Kontaktperson blieb symptomlos. Einen weiteren Fall gab es in Bimbo (Präfektur Ombella-Mpoko). Die letzten Infektionen mit einem Wildvirus wurden 2000 registriert. Impfschutz beachten.
zuletzt aktualisiert: 11.06.2019