Afrikanisches Zeckenbissfieber

englische Bezeichnung: african tick bite fever

Das afrikanische Zeckenbissfieber wird durch Bakterien (Rickettsien) verursacht, die Übertragung auf den Menschen erfolgt durch den Stich einer infizierten Zecke. 5-7 Tage nach dem Stich treten Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen auf, ein fleckförmiger, generalisierter Hautausschlag kommt hinzu. An der Stichstelle entwickelt sich ein schwarzer Schorf ("tache noire") mit begleitender Schwellung der regionalen Lymphknoten, der sehr typisch für diese Erkrankung ist. Die Erkrankung ist in Afrika südlich der Sahara verbreitet und kommt dort auch in vielen Nationalparks vor.

Die Diagnostik erfolgt über den Antikörpernachweis im Blut.

Schutz: Geschlossene Kleidung, Repellentien in Endemiegebieten.


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