USA

USA

Klima

Im Norden gemäßigt; im Südwesten subtropisch-trockenes, im Südosten subtropisch-feuchtes Klima; Alaska überwiegend subpolar; durchschn. Temp. in Washington im Januar 1,4 °C, im Juli 26,7 °C.

Einreise-Impfvorschriften


Qualifizierte Beratungsstellen

Für die Einreise besteht zurzeit keine Impfpflicht. Neben den in Deutschland empfohlenen Impfungen können für Ihre Reise jedoch weitere Impfungen sinnvoll sein.

Empfohlener Impfschutz


Qualifizierte Beratungsstellen

Allgemein zu empfehlender Impfschutz überprüfen, ggf. ergänzen bzw. auffrischen.


Viele gesetzliche Krankenkassen erstatten Impfungen und Malariaprophylaxe für den privaten Auslandsurlaub.

Im Suchfeld können Sie die Kostenübernahme Ihrer Krankenversicherung abfragen.


Je nach Reisestil und Aufenthaltsbedingungen im Lande außerdem zu erwägen:

Impfschutz Reisebedingung
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(a)bei Langzeitaufenthalten oder engerem Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung

(b)bei vorhersehbarem Umgang mit Tieren

(c)bei engerem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung. Vgl. auch "Allgemeine Hinweise".

(d)Für Reisende unter 25 Jahren mit engerem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung.

Reisebedingung 1:

Reise durch das Landesinnere unter einfachen Bedingungen (Rucksack- /Trecking- /Individualreise) mit einfachen Quartieren/Hotels; Camping-Reisen, Langzeitaufenthalte, praktische Tätigkeit im Gesundheits- o. Sozialwesen, enger Kontakt zur einheimischen Bevölkerung wahrscheinlich

Reisebedingung 2:

Aufenthalt in Städten oder touristischen Zentren mit (organisierten) Ausflügen ins Landesinnere (Pauschalreise, Unterkunft und Verpflegung in Hotels bzw. Restaurants mittleren bis gehobenen Standards)

Reisebedingung 3:

Aufenthalt ausschließlich in Großstädten oder Touristikzentren (Unterkunft und Verpflegung in Hotels bzw. Restaurants gehobenen bzw. europäischen Standards)

Wichtiger Hinweis:

Welche Impfungen letztendlich vorzunehmen sind, ist abhängig vom aktuellen Infektionsrisiko vor Ort, von der Art und Dauer der geplanten Reise, vom Gesundheitszustand, sowie dem eventuell noch vorhandenen Impfschutz des Reisenden.

Informationen zur Kostenübernahme von Impfungen für private Auslandsaufenthalte durch Ihre Krankenversicherung finden Sie in unserer Rubrik "Kostenerstattung" (www.crm.de/krankenkassen).

Da im Einzelfall unterschiedlichste Aspekte zu berücksichtigen sind, empfiehlt es sich immer, rechtzeitig (etwa 4 bis 6 Wochen) vor der Reise eine persönliche Reise-Gesundheits-Beratung bei einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt oder Apotheker in Anspruch zu nehmen (siehe Anschriften qualifizierter Beratungsstellen nach Postleitzahlgebieten sortiert: www.crm.de/beratungsstellen).

Malaria

Das Land ist malariafrei

Ratschläge zur Reiseapotheke

Denken Sie daran, eine Reiseapotheke mitzunehmen, damit sie für leichtere Erkrankungen und kleinere Notfälle gerüstet sind.

Folgendes sollten Sie auf Reisen immer dabei haben: Medikamente gegen Durchfall, Reisekrankheit, Fieber, Schmerzen sowie Wunddesinfektionsmittel, Insekten- und Sonnenschutzmittel, Salbe bei Insektenstichen oder anderen Hautreizungen, Fieberthermometer und Verbandmaterial.

Je nach Reiseland und Reiseziel können weitere Medikamente (z.B. zur Malariavorsorge) oder Hilfsmittel (z.B. Spritzen) sinnvoll sein.

Nicht vergessen: Medikamente, die Sie ständig einnehmen müssen!

Wenn Sie spezielle Fragen zur Reiseapotheke haben, wenden Sie sich am besten an eine Apotheke mit reisemedizinisch qualifizierten Mitarbeitern.

Aktuelle Meldungen

Coronavirus: 

Mitte Januar wurde der erste importierte Fall außerhalb Asiens bestätigt. Ein Mann hat ein paar Tage nach seiner Rückkehr aus Wuhan (China) Symptome entwickelt. In einer Klinik in Seattle wurde das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) nachgewiesen. Die Kontrollen von Reisenden aus Wuhan wurden an mehreren Flughäfen verstärkt. Inzwischen wurden insgesamt 15 Infektionen registriert.

Hepatitis A: 

Seit Beginn der Ausbrüche 2016 wurden aus 32 Bundesstaaten 30.696 Infektionen und 307 Todesfälle gemeldet. Die meisten Infektionen wurden in den Bundesstaaten Kentucky, Florida, Ohio, Tennessee, West Virginia und Indiana verzeichnet. Betroffen sind vorwiegend obdachlose und suchtkranke Menschen. Das Risiko für Reisende ist relativ gering. Trotzdem sollte sorgfältig auf Hygienemaßnahmen geachtet und evtl. die Impfung erwogen werden.

Masern: 

Im Januar wurden 5 Infektionen in 5 Bundesstaaten gemeldet. Im vergangenen Jahr sind in 31 Bundesstaaten 1.282 Menschen erkrankt. Es ist der größte Ausbruch seit dem Jahr 1992. Die meisten Infektionen stammen aus dem Bundesstaat New York und aus New York City. Außerdem sind die Bundesstaaten Texas, Kalifornien und Washington besonders betroffen. Lokale Cluster kommen immer wieder vor, Reisende sollten ihren Impfschutz vor der Abreise überprüfen.

Allgemeine Hinweise

Gesundheitszeugnis, Impfungen: 

Einwanderer müssen sich bei Visumantrag einer ärztlichen Untersuchung unterziehen. Mit Gültigkeit ab dem 4. Januar 2010 wurden Einreise- und Einwanderungsbeschränkungen für HIV-Positive aufgehoben. Ein HIV-Test ist seitdem nicht mehr Bestandteil der Gesundheitsuntersuchung für Einwanderer.

Einwanderer müssen altersentsprechenden Impfschutz gegen Diphtherie, Pertussis, Tetanus, Polio, Masern, Mumps, Röteln, Hepatitis B, Haemophilus influenzae B, Pneumokokken, Influenza, Rotaviren, Hepatits A, Meningokokken, Humanes Papillomavirus und Zoster nachweisen. Derartige Impfauflagen gibt es auch für Personen, die Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Colleges, Ferienlager etc. besuchen oder dort leben. Für andere visumpflichtige Einreisen wie z.B. Arbeitsaufenthalte gelten die Bestimmungen in der Regel nicht. Es wird dringend empfohlen, sich hierüber rechtzeitig Auskünfte von der hiesigen US-Vertretung oder betreffenden Institution in den USA einholen. Touristen sind von diesen Maßnahmen nicht betroffen.

Die Meningitis-ACW135Y-Konjugat-Impfung gehört in den USA zum allgemeinen Impfprogramm mit einer ersten Dosis im Alter von 11-12 Jahren und einer Booster-Dosis im Alter von 16 Jahren. Nach den geltenden Empfehlungen der STIKO wird die Meningitis -Impfung dadurch zur Reiseimpfung für Schüler/Studenten vor Langzeitaufenthalten in Ländern mit empfohlener allgemeiner Impfung für Jugendliche oder selektiver Impfung für Schüler/Studenten ent sprechend den Empfehlungen der Zielländer.

Botschaften

Für Deutschland zuständige Vertretung:

  • Botschaft
    Pariser Platz 2, 10117 Berlin
    Tel.: 030 - 8 30 50
    Fax: 030 - 83 05 10 50

Deutsche Vertretung:


(Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland)

Auslandskrankenversicherung

Für die private Auslandsreise empfehlen wir Ihnen, grundsätzlich eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen. Auch in Ländern mit Sozialversicherungsabkommen sind für bestimmte Leistungen zum Teil erhebliche Eigenanteile zu zahlen.

Hinzu kommt, dass die Kosten für einen krankheits- oder unfallbedingten Rücktransport nach Deutschland nur durch eine private Auslandsreise-Krankenversicherung abgedeckt werden. Von der gesetzlichen Krankenversicherung werden Rückführungskosten nicht erstattet.

Die Auslandskrankenversicherung sollte nach Möglichkeit Beistandsleistungen beinhalten. Dies bedeutet, dass Sie im Krankheitsfall über eine Notrufnummer administrative und bei Bedarf auch ärztliche Unterstützung durch die Krankenversicherung erhalten.

Den reisemedizinischen Ratgeber zum Thema "Krankenversicherung für Auslandsreisen" können Sie hier herunterladen (PDF).

Beratungsstellen

Wir empfehlen grundsätzlich, sich vor einer Reise aktuell, kompetent und individuell zu Gesundheitsfragen beraten zu lassen:

ApothekenApotheken mit qualifizierter Reise-Gesundheits-Beratung (nach Postleitzahlgebieten)

Impfstellen und ÄrzteImpfstellen und Ärzte mit Spezialsprechstunde Reisemedizin (nach Postleitzahlgebieten)

ReisebürosReisebüros, die Ihnen Ärzte und Apotheken in Ihrer Umgebung empfehlen können.

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